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Geboren im Jahre 1944, diplomierte er an der Fakultät der Wissenschaften in Orsay. Jean-Louis Gassée begannt seine Karriere im Jahre 1968 bei Hewlett-Packard. Im Auftrag von Apple baut er 1981 die französche Niederlassung in Paris auf. Sehr schnell entwickelte sich diese zur größten von ganz Europa – und das mit nur 25 Mann Personal. Jean- Louis Gassée: mit seinem Diamantohrring und den Lederhosen war er eine (be)sonderbare Persönlichkeit in der Geschichte von Apple und einer der seltenen Europäer, die gemeinsam mit Michael Spindler und Jonathan Ive eine wichtige Rolle in dem Unternehmen gespielt haben. Nach dem Weggang von Steve Jobs kommt Gassée auf Drängen John Sculley zum Apple Hauptsitz nach Cupertino zurück. Mit Mike Murray besetzt er den Posten des Marketingdirektors und bildet später eine neue Abteilung: Apple Produkte. Diese Abteilung ist die große Innovation von John Sculley: denn hier wurde ein Forum geschaffen, in dem die Verantwortlichen für Forschung, Entwicklung und die Zulieferer gemeinsam an den Strategien von Apple arbeiten konnten. Jean-Louis Gassée hat eine ausgefallene Vorstellung von Apple: seiner Vorstellung nach müssen die Apple Rechner die Besten und teuersten sein. Eben ein Rechner den sich nicht jeder leisten kann. Er ändert den Apple Slogan von „The computer for the rest of us“ durch seinen eigenen Slogan: "Fifty-five, or die". Unter dem
Einfluss von Jean-Louis Gassée versucht Apple immer mehr, ein
unvergleichliches Qualitätsniveau zu erreichen. Im Laufe der nächsten zehn Jahre entstand das BeOS, wie wir es heute kennen. Bevor Be Inc. 2001 pleite ging, tat es noch etwas wundervolles :-). Be stellte eine Personal Edition seiner BeOS 5 Version gartis zum Download bereit. Dass Be sich damit keinen großen Gefallen getan hat, sollte klar sein. Da Be Inc. sich sehr schwer tat (warum auch immer...), neben anderen Betriebssystemherstellern eine marktbeherrschende Stellunge ein zu nehmen, sollte fortan mit Software für so genannte Internet-Appliances Geld verdient werden. Doch obwohl es im August 2001 mit Sonys eVilla-Projekt mit dem System BeIA(Be Internet Appliances) zur Marktreife kam, gab Be noch im selben Monat seine Geschäftstätigkeit auf und verkaufte für 11 Millionen US-Dollar alle Verwertungsrechte an den PDA-Produzenten Palm.
Jean- Louis Gassée ist seit dem 7. Januar 2002 der Aufsichtsratsvorsitzende von CATC einer kleine Gesellschaft, das auf die Analysatoren von Kommunikationsprotokollen in Kalifornien spezialisiert ist.
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